Mittwoch, 13. September 2017

{Rezept} No-Knead Cheddar-Tomaten-Knoblauch-Brot | Synchronbacken #20

Endlich hab ichs geschafft, auch mal beim Synchronbacken mitzumachen. Organisiert wird das ganze von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von from Snuggs Kitchen

Synchronbacken ist eine tolle Aktion, bei der es darum geht, gemeinsam am gleichen Tag zu backen. Es gibt ein Grundrezept, das von allen gebacken wird. Alle Teilnehmer posten ihren aktuellen Stand auf den Social Media Kanälen (ich via Instagram). So kann man immer wieder schauen, wie weit die anderen sind, und sich auch untereinander austauschen. 



Schon öfters hab ich mir vorgenommen, mal mitzumachen, doch entweder hatte ich keine Zeit, oder ich habs verpasst. Letzten Sonntag war es wieder soweit und das Synchronbacken ging in die 20. Runde. Als Grundrezept wurde das No-Knead Cheddar, Tomato and Garlic Bread von King Arthur Flour vorgegeben. Die Zutaten durften ausgewechselt werden, einzige Vorgabe war, dass es ein herzhaftes Brot bleibt. 

Ich habe nur wenig am Rezept verändert, schaut aber unbedingt auch bei den anderen Teilnehmern vorbei und schaut, was sie daraus gemacht haben (Liste findet ihr unten).

Und hier kommt nun meine Version des No-Knead Cheddar-Tomaten-Knoblauch-Brot. 


Den Teig habe ich am Samstag angesetzt und über Nacht gehen lassen, da die Gehzeit 8 Stunden beträgt. Die einzelnen Schritte könnt ihr übrigens auf meinem Instagram-Account sehen :)


Zutaten für eine 30er Kastenform


Für den Teig:
  • 360 g Dinkelmehl Typ 630
  • 165 g Roggenvollkornmehl
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1,5 TL Salz
  • 35 g Olivenöl
  • 320 g lauwarmes Wasser

Für die Füllung:
  • 60 g halbgetrocknete Tomaten (oder in Öl eingelegte Tomaten)
  • 4 mittelgroße Knoblauchzehen
  • 80 g Cheddar Käse

Für das Topping:
  • 1 Fleischtomate 
  • 20 g Cheddar Käse

Für den Teig gebt alle Zutaten in eine große Schüssel und verrührt sie mit dem Knethaken der Küchenmaschine auf kleiner Stufe für ca. 2 Minuten. Es sollte ein leicht klebriger aber elastischer Teig entstehen. Ihr könnt den Teig auch mit den Händen kneten, dann dauert es etwa 4 Minuten.

Den fertig gekneteten Teig nun abgedeckt für mindestens 8 Stunden gehen lassen. Meiner ging über Nacht, für etwa 9 Stunden. 

Nach der Gehzeit den Teig auf die leicht geölte Arbeitsfläche, oder auf ein Backpapier geben. Mit geölten Fingern zu einen Rechteck ausziehen, ca. 30x35 cm groß.

Für die Füllung die Tomaten in Streifen schneiden und den Cheddar Käse reiben. Die Knoblauchzehen pressen. oder klein schneiden. Alles gleichmäßig auf dem Teig verteilen und von der langen Seite her aufrollen.

Eine 30er Kastenform gut ölen und mit Mehl ausstäuben (oder mit Backpapier auslegen). Die Teigrolle mit dem Ende nach unten in die Form geben, mit Alufolie abdecken und für weitere 2 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte sich nach dem Gehen verdoppelt haben.

Den Ofen auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für das Topping die Tomate halbieren und in Scheiben schneiden. Auf dem Teigling verteilen. Form wieder mit Alufolie (am besten innen leicht geölt, damit sie dann nicht am Teig kleben bleibt) bedecken und in den Ofen schieben. 

Nach 40 Minuten Backzeit die Alufolie entfernen, mit etwas geriebenen Cheddar bestreuen und für weitere 15-20 Minuten fertig backen.

Brot aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten ruhen lassen. Anschließend aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.



Ich freue mich schon auf das nächste Mal, vielleicht schaffe ich es wieder mitzumachen. Vielen Dank an Zorra und Sandra für die Organisation :)

Und hier noch alle Teilnehmer der Aktion Synchronbacken #20:

Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Sandra von From Snuggs Kitchen
Tanja von Tana's "Süß und Herzhaft"
Julia von baking julia
Ingrid von auchwas
Diana von Kochen mit Diana
Christina von The Apricot Lady
Denise von kitchwitch.ch
Dagmar von Dagmar's brotecke
Birgit D von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus und Garten
Jutta von Jutt-ah
Britta von Brittas Kochbuch
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Simone von zimtkringel
Katrin Mämpel von Summsis Hobbyküche
Tamara von Cakes, Cookies and more



Sonntag, 3. September 2017

{Rezept} Heidelbeer Streuselkuchen mit Biskuitteig

Auch wenn die Heidelbeer-Zeit schon wieder so ziemlich vorbei ist, muss ich euch unbedingt noch dieses Rezept für einen Heidelbeer Streuselkuchen mit Biskuitteig zeigen! Ich liebe Biskuitteig und Streusel - und beides in Kombination, zusammen mit selbst gepflückten Heidelbeeren ist einfach ein Traum.



Noch dazu ist der Kuchen relativ schnell zubereitet und schmeckt lauwarm, mit einem Klecks geschlagene Sahne drauf, am besten.



Zutaten für 1 Blech


Für die Streusel
  • 400 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 200 g Butter


Für den Biskuit-Teig

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver

  • 400 g Heidelbeeren




Bereitet zuerst die Streusel zu. Dafür die Butter zerlassen, Mehl und Zucker hinzugeben und alles schön verkneten, anschließend den Teig zerbröseln, dass Streusel entstehen. Am besten funktioniert dies übrigens mit den Knethaken eines Handrührgerätes ;)

Für den Biskuitteig die Eier zusammen mit dem Zucker einige Minuten schaumig schlagen, bis der Teig fast weiß ist. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, zur Ei-Zucker-Masse sieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben.

Ein tiefes Backblech mit Backpapier belegen. Optional einen Backrahmen verwenden (aber nicht zwingend notwendig). 

Den Biskuit-Teig vorsichtig aufs Blech gießen. Die gewaschenen Heidelbeeren darauf gleichmäßig verteilen. Zum Schluss kommen die Streusel aufs Blech.

Den Kuchen in den Ofen schieben und bei 180°C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen, bis die Streusel schön goldbraun sind.

Wer will, siebt vor dem servieren noch Puderzucker darüber.


Sonntag, 6. August 2017

{Rezept + Werbung} Zespri - on Tour! Quark-Limetten-Mousse mit Kiwigrütze

*Dieser Beitrag enthält Werbung

Kiwis landen immer wieder in meinem Einkaufskorb, besonders im Sommer. Sie schmecken erfrischend-spritzig und passen super zum Frühstück im Müsli, im Smoothie oder Saft, als Nachspeise, oder einfach als kleiner Snack zwischendurch. 

Aber Kiwis schmecken nicht nur lecker, sie sind auch noch sehr gesund. Sie ist übrigens die nährstoffreichste Frucht unter den beliebtesten Obstsorten und enthält soviel Vitamin C, dass eine Kiwi sogar den Tagesbedarf davon eines Erwachsenen deckt. Außerdem fördert sie auf natürliche Weise die Verdauung (wegen vielen Ballaststoffen) und ist reich an Antioxidantien und Mineralstoffen. Ein richtiges Superfood also!



Besonders toll finde ich, dass Zespri* großen Wert auf Nachhaltigkeit und Innovation legt. Beispielsweise stammt das gesamte Wasser, das auf den neuseeländischen Kiwi-Plantagen benutzt wird, von natürlich aufgefüllten Wasservorräten. 
Zespri Green Kiwis* werden erst geerntet, wenn sie perfekt gereift sind. Dann sind sie noch fest und säuerlich im Geschmack. Ich mag sie aber lieber, wenn sie schon süßer sind und eine weichere Konsistenz haben. Daher lasse ich sie einfach noch ein paar Tage bei Zimmertemperatur liegen, so sind sie dann für mich perfekt. Zespri Kiwis* können aber auch ohne Probleme für etwa zwei Wochen im Kühlschrank gelagert werden.



Haltet also in Zukunft eure Augen auf beim Kiwi-Kauf ;) Es lohnt sich wirklich, speziell nach Zespri Kiwis* zu suchen. Bei uns sind sie in fast jedem Supermarkt und sogar im Discounter erhältlich, was ich persönlich super finde.
Wenn ihr noch mehr über die Zespri Kiwis* wissen möchtet, schaut doch mal auf der Homepage von Zespri Kiwifruit* vorbei ;)

Ich habe mir für euch auch noch ein Rezept ausgedacht, in dem die Zespri Green Kiwi* super zur Geltung kommt. Entstanden ist eine erfrischende Kiwigrütze auf einer Quark-Limetten-Mousse. Es eignet sich super als Dessert und wenn ihr sie wie ich schief in ein Glas schichtet, werden eure Gäste staunen. Habt ihr vor, das Mousse mitzunehmen, beispielsweise zum picknicken, oder in die Arbeit, schichtet sie gleich in ein verschließbares Gefäß. 




Zutaten für 4 - 5 Gläser

Für die Quark-Limetten-Mousse:

  • 4 Blätter Gelatine
  • 500 g Magerquark
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Bio-Limette
  • 200 ml Schlagsahne

Für die Kiwigrütze:
  • 5 Zespri Green Kiwis*
  • Saft von 1 Limette
  • 3 geh. TL Speisestärke
  • 4 geh. TL Puderzucker

Außerdem zum Garnieren (optional):
  • 1 Zespri Green Kiwi*
  • 4 - 5 Stängel Minze


Um die Quark-Mousse schief ins Glas zu bekommen, müssen zuerst die Gläser zubereitet werden. Dazu nehmt euch ein beliebiges größeres Gefäß und knüllt etwas Zeitungspapier zusammen. Gebt es so in euer Gefäß, damit die Gläser darin einen stabilen Stand in "Schräglage" haben. 
Schält eine Kiwi und schneidet sie in dünne Scheiben. In jedes Glas kommt nun eine Scheibe Kiwi auf die untere Seite.



Für die Zubereitung der Quark-Mousse weicht die Gelatine Blätter erst in einem kleinen Gefäß mit kaltem Wasser auf. 
In der Zwischenzeit die Limette heiß abwaschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. 
Quark und Puderzucker zusammen mit der Limettenschale in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer cremig rühren.

Den Limettensaft etwas erwärmen (geht super in einer Tasse in der Mikrowelle) und die gut ausgedrückte Gelatine unter rühren darin auflösen. Zur Quarkmasse geben und gut unterrühren. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Die Masse in die vorbereiteten Gläser geben und die Oberfläche glatt streichen. In den Kühlschrank stellen, bis die Kiwigrütze zubereitet und abgekühlt ist.



Für die Kiwigrütze zuerst die Kiwis schälen und anschließend in kleine Würfel schneiden. Die Kiwiwürfel in einen Topf geben und mit ganz wenig Wasser zum kochen bringen. 
Die Stärke in 4 EL kaltes Wasser rühren und zusammen mit Puderzucker zu den Kiwis geben. Wer es süßer mag, gibt noch mehr Puderzucker dazu.

Alles nochmal aufkochen und für etwa 3 Minuten köcheln lassen. Die Kiwigrütze sollte nun abgekühlt werden, bis sie nur noch lauwarm ist. 

Die Gläser aus dem Gefäß nehmen und hinstellen. Die Grütze nun auf die Quarkmousse schichten. 
Alles nochmal für mindestens 30 Minuten, aber gerne auch über Nacht kaltstellen.

Vor dem Servieren noch mit einem Minz-Zweig garnieren. 





Mittwoch, 26. Juli 2017

{Rezept} ideale Grillbeilage: Focaccia mit Rosmarin und Tomaten

Vor Kurzem habe ich das erste mal eine Focaccia mit Rosmarin und Tomaten selbstgemacht. Das ist einfacher, als gedacht! Focaccia eignet sich perfekt als Beilage zum Grillen. Aber auch zu einem Glas guten Wein, zum Tunken in Olivenöl, oder einfach pur. Am allerbesten schmeckt es noch lauwarm, es ist außen knusprig und innen schön weich, saftig und fluffig
Ich empfehle euch, es am gleichen Tag zu backen, wenn ihr es essen wollt. Am nächsten Tag ist es nämlich je nach Lagerung nicht mehr ganz so saftig. 



Der Teig ist relativ flüssig, weshalb ihr unbedingt eine dichte Form benötigt. Ich habe eine kleine, beschichtete Auflaufform (26x20 cm) benutzt. HIER* ist eine ähnliche mit den gleichen Maßen, aber aus Silikon. 

Die angegebene Menge reicht für etwa 8 kleine Stücke. Seid ihr mehr als 4 Personen, würde ich euch empfehlen, die doppelte Menge zuzubereiten. ;)
Ich habe eigentlich immer Dinkelmehl Type 630 daheim, was ich grundsätzlich zum Backen von Kuchen, Brot und Co. benutze. Es kann wie Weizenmehl Type 1050 verwendet werden und das Ergebnis ist mindestens genauso gut. :)



Zutaten für 8 kleine Stücke:

  • 225 g Weizenmehl Type 1050 (oder Dinkelmehl, Type 630)
  • 225 g lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Pck Trockenhefe
  • 4 Cocktailtomaten
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • etwas Olivenöl
  • etwas Salz

Für den Teig gebt Mehl, Wasser, Zucker, Salz und Hefe in eine große Schüssel und mit dem Handmixer, oder in der Küchenmaschine zu einen glatten Teig verrühren. 2 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Form mit etwas Olivenöl einfetten. Den Teig vorsichtig in die gefettete Form gießen. Der Teig sollte nicht mehr umgerührt werden, da die Luftblasen so gut es geht drin bleiben sollen. Nochmal abdecken und für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Rosmarin ebenfalls waschen, trocken tupfen und klein zupfen.

Backofen auf 200°C  Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Teig nun mit Tomatenscheiben und Rosmarinnadeln belegen. Anschließend mit etwas Olivenöl beträufeln und etwas Salz bestreuen. 



In den Ofen schieben und für ca. 25 - 30 Minuten goldgelb backen. 

Nach der Backzeit die Focaccia aus der Form auf ein Kuchengitter zum Auskühlen geben. Etwas auskühlen lassen und lauwarm genießen.



Statt Tomaten und Rosmarin könnt ihr natürlich alle beliebigen Zutaten nehmen. Sehr gut vorstellen kann ich mir auch Oliven, getrocknete Tomaten, Peperoni, Thymian und Oregano.


Alle mit einem * gekennzeichneten Links zu Amazon sind Affiliate-Links

Sonntag, 25. Juni 2017

{Rezension} Super Foods - einfach & regional

Superfoods sind im Moment total im Trend. Sie haben einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen wie Farb- oder Bitterstoffen und sind meist Energiearm. Dass es aber auch ohne Chiasamen, Acai- und Goji-Beeren geht, das will uns die Autorin Andrea Ficala mit ihrem Buch "Super Foods - einfach & regional" beweisen.

Super Foods - einfach & regional


"Dieses Buch rückt großartige, heimische Lebensmittel ins Rampenlicht, die durch ihre hohe Konzentration an gesunden Nährstoffen und ihren wunderbaren Geschmack glänzen. Beeren, Leinsamen, bunte Gemüsesorten und Kräuter - sie alle sind vitaminreiches Powerfood, das keine langen Transportwege hinter sich hat, sondern natürlich, frisch und leicht ist und Körper und Seele mit guter Energie versorgt.
Saisonale, vegetarische Rezepte, die mit wenigen Zutaten maximalen Genuss bieten - ganz nach den Prinzipien des Clean Eating: Smoothies und Müsli-Bowls zum Frühstück, leichte Salate und vollwertige Hauptspeisen, gesunde Snacks und köstliche Desserts zum rundum Wohlfühlen."


Bevor es mit den Rezepten losgeht, gibt es eine 40-seitige Einleitung mit einiges an Hintergrundwissen zu heimischen Superfoods, die aus 8 verschiedenen Kapiteln besteht:

  • Das Gute liegt so nah Hier möchte die Autorin uns dazu anregen, uns mehr auf die Lebensmittel vor unserer Türe zu achten. Sie sind oft viel spannender und abwechslungsreicher, als wir denken.
  • Über meine Rezepte Andrea Ficala war es wichtig, dass alle Rezepte in diesem Buch einfach umsetzbar und alltagstauglich sind. Außerdem sind sie für Kochanfänger geeignet, sollen aber auch Kocherfahrenen neue Ideen und Inspiration liefern.
  • Was ist Superfood Hier wird erklärt, was Superfoods überhaupt sind, was Superfood kann und wie es mit der Nachhaltigkeit aussieht.
  • Regional, saisonal und bio Das perfekte Trio: Da diese Begriffe oft unterschiedlich definiert werden, erklärt die Autorin, was das für sie und dieses Buch bedeutet.
  • Superfoods im Vergleich Hier werden Leinsamen vs. Chiasamen und Acai- und Goji-Beeren vs. heimische Alternativen gegenüber gestellt und miteinander verglichen. Dieses Kapitel finde ich persönlich sehr spannend, da hier veranschaulicht wird, dass unsere heimischen Superfoods genauso viel, wie ihre exotischen Verwandten können.
  • 10 einfache Regeln für eine gesunde Ernährung

  • Wissenswertes In diesem Kapitel erfahren wir etwas über Lebensmittel mit Lactose und Gluten und über "Das Märchen vom totgekochten Gemüse"

  • Regionale Superfoods Hier werden uns auf 14 Doppelseiten die Superfoods unserer Region vorgestellt. Diese sind unterteilt in: Beeren/Obst, Eier, fermentierte Lebensmittel, Gemüse, Korbblütler mit Bitterstoffen, Doldenblütler mit hoher Nährstoffdichte, Getreide & Pseudocerealien, Hülsenfrüchtler, Kräuter, Nüsse & Samen und Wertvolle Pflanzenöle. Ergänzt werden die wissenswerte Details mit tollen Illustrationen. 

Ihr merkt schon: In diesem Buch geht es nicht nur um leckere und gesunde Rezepte, sondern auch um deren Hintergrund, was ich persönlich super finde. Wenn man nebenbei noch etwas über die Zutaten lernt, macht das Schmökern gleich doppelt Spaß :)

Super Foods - einfach & regional - © Sonja Priller


Rezepte

Die Rezepte sind in die vier Jahreszeiten und jeweils in Frühstück, Hauptspeisen, Snacks und Süßes gegliedert. Die meisten Rezepte umfasst die Kategorie Hauptspeisen.


Rezeptbeispiele:

Karotten-Sauermilch-Smoothie
Sommerlicher Bohnenburger mit cremig-leichtem Coleslawsalat
Naanbrot mit Grünkohl-Dip
Saftiger Gewürzkuchen im Glas


Die Rezepte selbst sind übersichtlich gestaltet, die Zutaten sind auf den ersten Blick ersichtlich und die Beschreibung ist einfach und flüssig zu lesen.
Die meisten Rezepte beinhalten ein kleines Info-Kästchen "Besondere Inhaltsstoffe und ihre Wirkung" und einen, oder auch mehrere Tipps zur Umsetzung oder Abwandlung. Die meisten benötigten Zutaten sind überall zu bekommen, einige wenige spezielle findet man im Bio-Laden. 

Alle Rezepte sind vegetarisch und zu jedem gibt es ein tolles Bild, was gleich Lust aufs Nachkochen und -backen macht. Besonders toll finde ich die Gliederung nach den Jahreszeiten, da man so gleich auf den ersten Blick sieht, welche Zutaten gerade Saison haben. So kann man gesunde Lebensmittel super in den Alltag integrieren.

Da der Löwenzahn-Verlag aus Österreich stammt, wurden in diesem Buch auch österreichische Zutaten verwendet, die in Deutschland anders heißen (z.B. Paradeiser, Karfiol, Topfen). Dafür wurden einige dieser Zutaten auf einer der letzten Seiten ins Deutsche übersetzt. Für mich nicht unbedingt ein Muss, da ich das meiste schon kannte, aber auf jeden Fall ein niedliches Detail und für einige Leute bestimmt hilfreich.

Super Foods - einfach & regional - © Sonja Priller


Fazit
Super Foods - einfach & regional richtet sich an alle, die sich bewusst, saisonal und regional ernähren möchten. Die Rezepte sind alle vegetarisch und einfach nachzumachen. 


Kurz und knapp:
Super Foods - einfach & Regional
von Andrea Ficala
erschienen 2017 im Löwenzahn Verlag
Hardcover mit Schutzumschlag
240 Seiten

ISBN 978-3-7066-2610-1



Hier könnt ihr das Buch direkt bei Amazon bestellen*




Das Rezensionsexemplar wurde mit kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

Alle mit einem * gekennzeichneten Links zu Amazon sind Affiliate-Links.


Sonntag, 21. Mai 2017

{Rezept} Schoko-Avocado-Törtchen | gesund und vegan

Habt ihr schon mal von gesunden Schoko-Törtchen gehört? Nein? Dann wird euch dieses Rezept für gesunde Schoko-Avocado-Törtchen garantiert interessieren ;) Sie sind vegan, enthalten kein Getreidemehl und keinen Zucker. Statt dessen Mandeln, Cashewkerne, Datteln, Avocado, Agavensirup und Kokosmilch.



Vielleicht könnt ihr euch das mit der Avocado gar nicht so richtig vorstellen. Das konnte ich Anfangs auch nicht! Aber ich kann euch beruhigen - die Avocado schmeckt man am Ende gar nicht mehr raus. Sie ist eigentlich hauptsächlich da, um eine schöne und cremige Konsistenz zu bekommen. 



Außerdem hab ich noch eine kleine Neuerung hier auf meinem Blog für euch :) Ab jetzt gibt's alle kommenden Rezepte auch als pdf Datei, damit ihr das Rezept ganz praktisch gleich ausdrucken, oder abspeichern könnt. Je nachdem, wie ich es schaffe gibt es auch nach und nach meine älteren Rezepte auf pdf. 




Zutaten für 4 Törtchen

Für den Boden:
65 g Mandeln
2 Datteln, entsteint
1 TL ungesüßtes Kakaopulver
1 TL Agavensirup
1 TL Kokosöl

Für die „Füllung“:
35 g Cashewkerne (über Nacht in Wasser eingeweicht)
100 g Kokosmilch
½ reife Avocado
3 EL ungesüßtes Kakaopulver
3 EL Agavensirup

Himbeeren zum garnieren

Außerdem:




Zubereitung

Mandeln in einem Mixer grob zerkleinern. Die restlichen Zutaten für den Boden zugeben und fein mixen, bis ein klebriger Teig entsteht.

Die Innenseiten der Speiseringe mit etwas Kokosöl bestreichen, damit sich die Törtchen anschließend besser lösen lassen. Ringe auf Teller stellen.

Die Boden-Masse auf die 4 Ringe aufteilen und gut und gleichmäßig fest andrücken.

Die Cashewkerne aus dem Wasser nehmen und kurz mit frischem Wasser abspülen. Zusammen mit den restlichen Zutaten für die Füllung in den Mixer geben und solange mixen, bis eine glatte Masse entsteht

Die Füllung ebenfalls in den 4 Ringen verteilen und glatt streichen. Mindestens 4 Stunden kalt stellen (klappt auch super über Nacht).


Vor dem Servieren die Speiseringe entfernen und die Törtchen mit Himbeeren garnieren






Statt den Himbeeren könnt ihr auch alle beliebigen Beeren nehmen. Ihr könnt die Törtchen aber auch mit Kokosraspeln oder Kakaopulver bestäuben.
Das Einweichen der Cashewkerne über Nacht ist übrigens sehr wichtig, da sie dadurch die richtige Konsistenz bekommen und so die Füllung nicht vom Boden läuft. 


Alle mit einem * gekennzeichneten Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Donnerstag, 11. Mai 2017

{Rezept} Herzhafte Parmesan Thymian Kekse

Darfs zum knabbern vorm TV auch mal etwas Abwechslung sein? Mal was anderes als Chips, oder Salzstangen? Dann kann ich nur diese herzhaften Parmesan Thymian Kekse empfehlen! Sie sind ohne viel Aufwand schnell gemacht und eine wirklich leckere Alternative zu süßen Keksen. Es muss nur eine kurze Kühlzeit mit eingeplant werden.




Vielleicht seid ihr ja auch noch auf der Suche nach einer Knabberei zum diesjährigen Eurovision Song Contest? Ich finde ja, dass man zum knabbern gar keinen Anlass braucht, auch zwischendurch schmecken sie ganz gut ;) Und wenn ihr wie ich, auch eher auf herzhafte Snacks steht, schmecken euch diese Kekse bestimmt!

Es kann frischer, aber auch getrockneter Thymian verwendet werden. Ich habe für die Kekse frischen Thymian genommen, der gerade auf meinem Balkon wächst. 




Zutaten für 1 Blech (ca. 36 Kekse):

  • 110 g zimmerwarme Butter
  • 110 g frisch geriebener Parmesan
  • 2 EL frischer Thymian, gehackt (oder getrockneter Thymian)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 150 g Mehl
Zuerst gebt die Butter in eine Schüssel und schlägt sie mit einem Handrührgerät cremig.

Gebt dann Parmesan, Thymian und die Gewürze hinzu und rührt alles nochmal gut durch. Anschließend noch das Mehl in die Schüssel sieben. 

Alles gut durchrühren und anschließend noch mit den Händen weiterkneten, bis ein homogener Teig entsteht. Der Teig ist relativ trocken.

Aus dem fertigen Teig eine Rolle, mit ca. 3-4 cm Durchmesser formen. In Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen. 

Nach der Kühlzeit die Teigrolle wieder auswickeln und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 180°C Umluft (Ober- Unterhitze 200°C) für 15 - 20 Minuten backen. Die Kekse sollten schön goldbraun sein, passt aber auf dass sie nicht zu dunkel werden.


Mit diesen Keksen mache ich bei dem Synchronevent "All you need is: Snacks & Knabbereien zum ESC" mit, das heißt jeder Teilnehmer hat sich ein Rezept zu diesem Thema überlegt und heute um 08.00 Uhr online gestellt. Es sind einige schöne Rezepte zusammengekommen, schaut auch mal bei den anderen dabei :)


  1. Homemade Würstchen im Mantel von Paprika meets Kardamom
  2. Hausgemachte Mozzarellasticks von Kleiner Kuriositätenladen
  3. Rosmarin-Leinsaat-Cräcker von Küchenlaten
  4. Kleine Quarkteig-Kräuterschnecken von kebo homing
  5. Muffin mit Avocado-Käse-Füllung von NOM NOMS food
  6. Indisches Popcorn von The Apricot Lady
  7. Olivenöl-Cracker mit dreifarbigem Dip von Raspberrysue
  8. Pikante Kekse von Brotwein
  9. Rheinhessischer Spundekäs von Cuisine Violette
  10. Ahle-Wurscht-Kreppel von Jankes*Soulfood
  11. Herzhaftes Shortbread mit Cheddar und Rosmarin von moey's kitchen
  12. Käsecracker (Käsefüße) von Schnin's Kitchen


Sonntag, 7. Mai 2017

{Rezept} Eingelegte Bärlauchknospen, oder auch Bärlauchkapern

Schön langsam kämpft sich die Sonne immer wieder durch die Wolken und es wird wärmer. Auch die Bärlauchzeit neigt sich dem Ende zu. Aber nicht nur die Bärlauchblätter sind zum Verzehr geeignet, sondern auch die Knospen und Blüten. 

Dieses Jahr habe auch ich das erste Mal etwas daraus gemacht. Sonst wurden bei mir immer nur die Blätter verwendet. Als besondere Delikatesse gelten die Bärlauchknospen, in einer Essig-Gewürz-Mischung eingelegt, die wie Kapern verwendet werden können. Daher auch der Name Bärlauchkapern


Da es sehr mühsam ist, die Knospen zu sammeln, habe ich nur so viele gepflückt, dass sie für 1 Gläschen reichen. Außerdem sollte man darauf achten, nicht alle Knospen von einer Bärlauch-Pflanze zu pflücken, damit sich der Bärlauch noch vermehren kann und wir uns auch noch die folgenden Jahre daran erfreuen können :)

Wenn ihr Bärlauch selbst pflückt, euch damit aber nicht gut auskennt, macht euch vor der "Ernte" unbedingt noch schlau, damit es zu keiner Verwechslung mit Giftpflanzen kommt. 



Zutaten für ein 130 ml Gläschen:

  • ca. 35 g Bärlauch-Knospen
  • ca. 100 ml Balsamico Bianco
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Pimentkorn
  • 1/4 TL Senfkörner
  • 2 Pfefferkörner
  • 1 Nelke
  • 1 kleines Lorbeerblatt

Zuerst reinigt euer Gläschen gut, damit es absolut sauber ist. Ich habe es auch noch mit kochendem Wasser sterilisiert. Die Bärlauchknospen gut mit kaltem Wasser waschen und anschließend mit Küchenpapier trockentupfen.

Die Knospen in euer Glas füllen (etwa 3/4 voll). Ich habe ein Einmachglas mit Drahtbügelverschluss verwendet, ähnlich wie dieses hier*.

In einem kleinen Topf den Essig zusammen mit den restlichen Zutaten kurz aufkochen und anschließend für 2-3 Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss das Essig über die Knospen im Gläschen gießen, den Deckel zügig verschließen und das Gläschen für 5 Minuzten auf den Kopf stellen. 



Die Bärlauchkapern eignen sich hübsch verpackt auch gut zum Verschenken. Vielleicht für den Muttertag in einer Woche? ;)


Alle mit einem * gekennzeichneten Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Dienstag, 18. April 2017

{Rezept} Frühlingshafter Avocado-Basilikum-Aufstrich

Ein schnell gemachter Aufstrich passt einfach immer. Egal ob zum Frühstück, zum Brunch, zur Brotzeit, oder auch Abends als Dip zu Chips und Knabbereien. Heute zeige ich euch ein Rezept für einen Avocado-Basilikum-Aufstrich. Er erinnert mich einfach an Frühling - frisch und grün ;)



Statt Frischkäse könnt ihr bei diesem Rezept für eine leichtere Version auch Magerquark nehmen, wobei der Aufstrich dann nicht ganz so fest wird, sondern eher flüssiger.



Avocado-Basilikum-Aufstrich



Zutaten:

  • 1/2 Avocado
  • 15 g frischer Basilikum
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 200 g Frischkäse
  • Saft 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • optional: Rote Pfefferkörner* zum Anrichten

Zuerst mixt ihr die Avocado zusammen mit dem Basilikum und Knoblauch gut durch. Das geht zum Beispiel mit einem Stabmixer, oder auch mit einem Smoothiemaker. Ich hab so einen ähnlichen wie hier*, mit dem es super funktioniert hat. 

Anschließend den Frischkäse, Zitronensaft, etwas Salz und Pfeffer hinzufügen und nochmal kurz durchmixen, so dass alles gut miteinander vermengt ist. 

Zum Anrichten gebt den Aufstrich in eine Schüssel und ein paar rote Pfefferkörner, oder etwas Pfeffer aus der Pfeffermühle, sowie ein paar Basilikumblätter drauf. 


Alle mit einem * gekennzeichneten Links zu Amazon sind Affiliate-Links.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...