Donnerstag, 26. Januar 2017

{Rezept} Pesto Genovese 2.0

Heute gibt es mal einen etwas anderen Post als sonst. Naja, nicht recht anders als meine anderen Beiträge da es sich trotzdem um ein Rezept handelt. Aber dieses Rezept gibt es schon auf meinem Blog... und heute zeige ich euch meine überarbeitete, neue Version des Pesto Genovese. Bereits am 27. November 2011 habe ich euch das Rezept schon gezeigt, HIER kommt ihr zum damaligen Post. Es war eines der ersten Rezepte hier auf meinem Blog. Mittlerweile bereite ich das Pesto anders zu, auch mit anderen Mengenangaben. 



Ausschlaggebend für den heutigen Post und die Aufbereitung dieses Rezeptes ist das Blogevent vom Blog "bake to the roots". Marc feiert seinen 3. Bloggeburtstag und veranstaltet aus diesem Anlass das Blogevent "RE-CREATE". Mit diesen Worten fordert er seine Leser heraus: "Schnappt euer erstes oder eins eurer ersten Rezepte und macht es nochmal! Zeigt euren Wandel!" Herausforderung angenommen :) - Hier ist also mein Beitrag zu deinem Blogevent Marc... und an dieser Stelle möchte ich dir noch herzlich zu denem 3. Bloggeburtstag gratulieren!



Vielleicht werde ich nach und nach auch andere, ältere Rezepte von hier neu interpretieren, zubereiten und schöner fotografieren. Hauptsächlich aber wegen der Fotos... die waren ja damals bei vielen Rezepten nicht unbedingt ansehnlich oder schön. Oft hab ich schon überlegt, gerade solche Beiträge und Fotos zu löschen. Da ich es aber mittlerweile schön finde, auch die Entwicklung eines Blogs zu sehen, habe ich mich gegen die Löschung dieser Posts entschieden. Außerdem fängt doch jeder einmal klein an und macht nicht von Anfang an tolle und perfekte Fotos (wobei ich jetzt nicht behaupten will, dass meine Fotos mittlerweile perfekt sind, da man ja bekanntlich nie auslernt). Das bringt meiner Meinung nach auch etwas mehr Persönlichkeit in einen Blog.


Pesto Genovese 2.0



Zutaten für 2-3 Personen

  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 Bund Basilikum
  • 60 g Parmesan am Stück
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Olivenöl
  • etwas Salz


Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Aber immer im Auge behalten, da sie schnell anbrennen ;). Basilikum waschen, gut abschütteln und mit Küchenpapier etwas trocken tupfen. Parmesan reiben.

Nun alle Zutaten (Salz nach Geschmack, aber lieber erstmal weniger) in einen Mixer geben und kurz (!) durchmixen. Wirklich nur so kurz wie nötig, da das Pesto leicht bitter werden kann, wenn es zu lange gemixt wird.

Ich hab das Pesto mit meinem Smoothie-Mixer zubereitet, was super funktionierte. Ihr könnt aber auch jeden anderen Mixer, Mixstab, oder auch einen Mörser benutzen.





Wie findet ihr diese Art von "Aufbereitung älterer Posts"? Habt ihr auch schon mal einen eurer früheren Beiträge "re-created"? Vielleicht habt ihr ja auch Lust, bei Marcs Blogevent teilzunehmen ;)

Dienstag, 3. Januar 2017

{Rezept} Tonkabohnen-Mousse mit Sauerkirschgrütze

Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Silvester und seid gut in das neue Jahr 2017 gestartet! Wir ließen das Jahr gemütlich im kleinen Kreis ausklingen. Zu Esssen gab es Raclette (wie fast jedes Jahr). Trotz überfüllten Mägen ließ ich es mir nicht nehmen, noch ein Dessert zu servieren. 

Vor Kurzem habe ich auf einer Münchner Messe ein kleines Tütchen mit Tonkabohnen gekauft. Ich hatte noch nie Tonkabohnen verwendet und wollte sie unbedingt mal ausprobieren. Und Silvester war dann der richtige Zeitpunkt dafür. Es gab eine Tonkabohnen-Mousse mit Sauerkirschen. Ursprünglich hatte ich vor, Nocken daraus zu formen... die Masse war dafür jedoch zu flüssig. Also falls ihr lieber Nocken wollt, nehmt etwas mehr Gelantine.



Den Gästen hat die Mousse übrigens sehr gut geschmeckt und ich werde definitiv noch mehr mit Tonkabohne machen. Ähnlich wie bei Muskat, muss man jedoch sehr aufpassen, dass man nicht zu viel nimmt, da sie doch relativ intensiv im Geschmack ist.

Das Tonkabohnen-Mousse ist schnell und ohne viel Aufwand zubereitet. Sie benötigt jedoch ein bisschen Kühlzeit. Ihr könnt es aber auch einfach einen Tag vorher zubereiten und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.


Tonkabohnen-Mousse
mit Sauerkirschgrütze


Zutaten für 6 Portionen:

  • 2 Becher Schmand (400 g)
  • 2 Becher Schlagsahne (400 ml)
  • 3 Blätter Gelantine
  • 135 g Zucker
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • ca. 1/2 geriebene Tonkabohne
  • 1 Glas Sauerkirschen (680 g Füllmenge)
  • 2 schwach gehäufte TL Stärke
  • 100 ml Wasser

Die Sahne steif schlagen und beiseite stellen. Den Schmand mit dem Zucker gut verrühren, Zitronensaft und Tonkabohne dazu. 
Gelantine in einem kleinen Topf auflösen, ein paar Löffel von der Schmand-Masse dazugeben, gut verrühren und in die restliche Schmand-Masse einrühren.
Die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben, kalt stellen.

Die Kirschen abtropfen, dabei die Flüssigkeit in einem Topf auffangen, erhitzen. Stärke in 100 ml kaltem Wasser glatt rühren und zur Kirschflüssigkeit geben. Aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen, Kirschen dazugeben. Ebenfalls kalt stellen.

Zum Anrichten ein paar Löffel Mousse in ein Glas füllen und etwas von der Kirschgrütze darüber geben. 



Wie habt ihr Silvester verbracht? Gibt es bei euch bestimmte Traditionen, oder Bräuche?

Mittwoch, 21. Dezember 2016

{Rezension} Christina macht was - Veggie. Lecker. Anders

Koch- und Backbücher, von Blogger geschrieben liegen ja derzeit voll im Trend. Davon kann ich persönlich nicht genug bekommen, da so viele tolle, mit voller Hingabe erarbeitete Bücher entstehen. So wie auch "Christina macht was - Veggie. Lecker. Anders", was ich euch heute vorstellen werde. Autor dieses Buches ist Christina Heß, sie führt den gleichnamigen Blog Christina macht was. Dort schaue ich schon sehr lange immer wieder vorbei, da mir Christinas Blog einfach optisch, sowie auch inhaltlich sehr gut gefällt. Aber jetzt erstmal zu ihrem ersten Kochbuch.

Christina macht was
Veggie. Lecker. Anders



"Vegetarische Küche mal ganz anders - geht das? Aber klar! Christina Heß ist seit zehn Jahren Vegetarierin und lebt ihre Leidenschaft fürs Kochen, Fotografieren und Querdenken auf ihrem Blog "Christina macht was" aus, während sie im realen Leben täglich in einer Behörde schwitzt. Ihre Rezepte sind innovativ, gesund und persönlich. Ihre köstlichen Kreationen machen Lust auf Nachkochen: Wie wäre es also mit den Bohnen-Brownies für Figurbewusste, einem gesunden Kumchi-Waffelsandwich, dem extravaganten Erdbeersalat mit Ofenspargel oder himmlischen Papaya-Scones? Nur zu - die Gäste warten schon!"


Donnerstag, 27. Oktober 2016

{Rezept} Kürbisküche im Herbst: Kürbismus aus der Mikrowelle

Anfang Oktober habe ich euch schon ein Kürbis-Rezept für diese Apfel-Kürbis-Suppe, alias Kürbis Cappuccino. 
Heute kommt ein weiteres Kürbis-Rezept. Und zwar für Kürbismus, bzw. Kürbispüree. Es kann für herzhafte, aber auch für süße Rezepte verwendet werden. In Amerika gibt es dieses Kürbismus das ganze Jahr über schon fertig in Dosen zu kaufen, bei uns hab ich es aber noch nie gesehen. Wer nicht nur zur Saison Kürbismus haben möchte, kann es auch super einfrieren, oder in Gläser einkochen.



Im Internet findet man viele verschiedene Möglichkeiten, Kürbismus herzustellen. Es kann im Ofen, Dampfgarer, Thermomix oder auch in der Mikrowelle zubereitet werden. Ich habe mit für die Variante mit der Mikrowelle entschieden. Das geht am schnellsten und liefert ein super Ergebnis. 


Sonntag, 9. Oktober 2016

{Werbung} Mein neues #teafavs Teeglas von amapodo

Heute stelle ich euch mal kein Rezept vor, sondern mein neues #teafavs Teeglas von amapodo. Seit ein paar Wochen bin ich nun im Besitz einer solchen Thermo-Tee-Flasche, die auch noch super praktisch für unterwegs ist. 

Vor allem in der jetzigen Herbst- und kommenden Winterzeit trinke ich gerne, auch mehrmals täglich Tee. Auch in der Arbeit trinke ich viel Tee, den ich mir meistens frisch in der Tasse zubereite. Leider bleibt er so aber nicht so lange warm. Wenn ich dann nicht gleich zum trinken komme, ärgere ich mich dann über den kalten Tee.



Das Problem mit kaltem Tee hab ich in Zukunft nicht mehr, denn in meinem #teafavs Teeglas bleibt mein Tee eine lange Zeit warm. Der Grund dafür ist das Design aus doppelwandigem Borosilikatglas. Geschlossen wird das Teeglas mit einem hochwertigen Bambusdeckel. 
Das doppelwandige Glas hält übrigens nicht nur den Inhalt schön warm, sondern sorgt auch dafür, dass man es ohne sich gleich die Hände zu verbrennen, problemlos nehmen kann.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

{Rezept} Kürbis-Cappuccino | Kürbis-Apfel-Suppe

Mittlerweile ist der Herbst voll und ganz bei uns eingetroffen. Die Luft wird kälter, die Bäume färben ihre Blätter und am Abend wird es schon früher dunkel. Jetzt beginnt die Suppenzeit. Äpfel und Kürbisse haben jetzt Saison und ich habe daraus eine Suppe gekocht. Zusammen mit leckerem und fluffigem Milchschaum wird daraus ein Kürbis-Cappuccino, der auch optisch einiges her macht. 

Kürbis und Äpfel sind aus unserem eigenen Garten, mal schauen, was sich noch alles damit kochen und backen lässt. Heute gibts erstmal das Rezept für die Suppe. :)




                         Zutaten für 4 Personen                         
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
  • 2 kleine Äpfel
  • 2 kleine Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 1 EL brauner Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 400 ml Gemüsebrühe
  • etwas Milchschaum


                                Zubereitung                                

Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne und den Stiel entfernen und in grobe Würfel schneiden. Die Äpfel ebenfalls waschen, das Kerngehäuse entfernen und in Stücke schneiden. Die Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden. Die Zwiebel würfeln.

Butter in einem Topf schmelzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Äpfel, Kartoffeln und Kürbisstücke zugeben und kurz mitbraten. Zucker und Gemüsebrühe dazu und für 30 - 40 Minuten köcheln lassen. Die Kartoffel- und Kürbisstücke sollten weich werden.

Zum Schluss noch alles gut mit einem Mixstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wem das ganze noch zu dickflüssig ist, noch etwas Wasser oder Gemüsebrühe hinzugeben.

Zum Servieren etwas Kürbissuppe in eine Tasse, oder Schale geben und obendrauf ein paar Löffel Milchschaum platzieren. Wer will, kann noch Kürbiskernöl und Kürbiskerne darübergeben. 



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Ich bin übrigens seit Kurzem stolze Besitzerin eines "Severin SM 9685 Milchaufschäumers", mit dem ich auch diesen Milchschaum für die Suppe gemacht habe. Da ich sehr gerne Cappuccino und Latte Macchiato trinke, bin ich schon sehr zufrieden über die Anschaffung. Bis jetzt habe ich nämlich meinen Milchschaum immer mit einem kleinen Handaufschäumer gemacht. Mit meinem Severin Milchaufschäumer kann ich nun kalten, oder warmen Milchschaum herstellen und sogar zwischen 4 verschiedenen Temperaturen wählen.
Meinen Severin Milchaufschäumer habe ich übrigens von milchaufschaeumertests.com kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, worüber ich mich sehr freue. Falls ihr auch überlegt, euch einen Milchaufschäumer zuzulegen, schaut mal dort vorbei. Ihr findet viele Testberichte unterschiedlichster Milchaufschäumer und sogar eine Vergleichstabelle, in der alle wichtigen Infos der einzelnen Geräte aufgelistet sind. 



Donnerstag, 18. August 2016

{Rezept} Simples Hähnchencurry mit Kokosmilch - schnell und lecker!

Hallo meine Lieben - hier bin ich wieder! Ich weiß, hier hat sich wirklich Ewigkeiten nichts mehr getan... das tut mir wirklich leid! Aber manchmal kommt einfach alles anders, als geplant und dann wird man zu einer Blogpause gezwungen - ob man will, oder nicht. Aber ich verspreche euch, dass es hier demnächst wieder weitergeht und viele neue Posts erscheinen werden :)

Nach der langen Pause habe ich euch heute ein ganz einfaches und schnelles Rezept mitgebracht. Man kann es auch als Resteverwertung sehen, wenn man noch einiges an Gemüse zu Hause hat, das verarbeitet werden muss. 
Das Hähnchencurry kann auch je nach Lust und Laune variiert werden. Heute zeige ich euch meine klassische Variante, die es bei uns immer wieder gibt.




Durch die Kokosmilch wird das Ganze so richtig schon cremig. Ich persönlich mag scharfes Essen nicht unbedingt und deswegen ist hier auch nichts scharfes drinnen. 
Wer das Curry aber gerne scharf möchte, der gibt einfach etwas Currypaste, oder Chilli dazu.


Montag, 21. Dezember 2015

{Werbung} Apfel-Zimtmuffins und die Back-App Simply Yummy + Gewinnspiel

Als Food-Blogger bin ich ständig auf der Suche nach Inspirationen und leckeren Rezepten. Diese hole ich mir in diversen Back- und Kochzeitschriften und vor allem auch im Internet auf Seiten wie Instagram und Pinterest. 


Seit kurzem habe ich auch die kostenlose Back-Tuturial-App Simply Yummy auf meinem Smartphone. Sie wurde von Falkemedia entwickelt und enthält bisher 50 Rezepte. 
Die App ist besonders auch für Back-Neulinge geeignet, da jedes Rezept mit bebilderten Schritt-für-Schritt Anleitungen aufgebaut ist. Zusätzlich gibt es zu 25 Rezepten Step-by-Step-Videos. So kann wirklich nichts mehr schief gehen.


Donnerstag, 10. Dezember 2015

{Geschenke aus der Küche} Winterliches Apfel-Orangen-Gelee

Heute vor einer Woche habe ich euch mein für dieses Jahr erstes Weihnachtsgeschenk aus der Küche gezeigt. Den wirklich leckeren Sahne-Karamell-Likör. Heute geht es weiter mit der zweiten Geschenkidee: Winterliches Apfel-Orangen-Gelee. Gelees und Marmeladen müssen nicht immer aus sommerlichen Beeren sein. Genau so gut gelingen sie auch aus Säften. Das zeigt das heutige Rezept. Das Gelee ist wirklich lecker und durch die Gewürze schmeckt es schön winterlich und passt perfekt zu Weihnachten. 2012 hab ich euch auch schon ein Marmeladen-Rezept gezeigt, dass sich besonders für den Winter und als Weihnachtsgeschenk eignet: Die Bratapfel Marmelade. Auch seeehr lecker und zu empfehlen ;)




Donnerstag, 3. Dezember 2015

{Geschenke aus der Küche} Sahne-Karamell-Likör mit weihnachtlichen Gewürzen

Auch dieses Jahr bekommen meine Liebsten wieder Leckereien aus meiner Küche. Heute bekommt ihr das Rezept für den leckeren Sahne-Karamell-Likör mit weihnachtlichen Gewürzen. Er kann natürlich das ganze Jahr über zum verschenken, oder zum selber genießen hergestellt werden. Wer will, der lässt dann einfach die Gewürze weg und füllt den Likör gleich ab. 

Ursprünglich war das Rezept ohne Dulce de leche geplant, als ich aber die Zutaten eingekauft habe, sprang mir zufällig eine Dose mit fertigem Dulche de leche ins Auge. Und genauso schnell war die Dose dann auch in meinem Einkaufswagen. Schon lange habe ich mir vorgenommen, es selbst mal herzustellen, bis jetzt hab ich mich aber noch nie richtig getraut. 




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