Mittwoch, 11. Oktober 2017

{Rezept} Kürbis-Apfel-Suppe mit knusprigem Apfel-Bacon-Topping

Heute zeigte sich der goldene Herbst von seiner schönsten Seite. Bunte Blätter und viel Sonne, so mag ich ihn am liebsten! Passend dazu hab ich für euch eine goldene Kürbis-Apfel-Suppe mit knusprigem Apfel-Bacon-Topping, die natürlich auch bei Regenwetter glänzt ;)



Letztes Jahr um die Zeit habe ich euch schon mal ein Rezept für eine Kürbis-Apfel-Suppe gezeigt, aber damals ohne Topping, dafür mit Milchschaum als Kürbiscappuccino getarnt. Heute gibt es ein lecker krosses Topping mit Äpfel und Bacon dazu.



Zutaten für 4 Portionen 

Für die Suppe:

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (1-1,5 kg)
  • 4 Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Äpfel
  • 2 EL Olivenöl
  • ca. 600 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer

Für das Topping:
  • 1 Apfel
  • 6 scheiben Bacon
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • optional: etwas Schmand zum servieren


Für die Suppe den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Grob würfeln. Die Kartoffeln und Äpfel schälen, würfeln. Die Zwiebeln abziehen und ebenfalls würfeln.

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln glasig dünsten, Kürbis, Äpfel und Kartoffeln hinzufügen und kurz mitbraten. 

Mit Gemüsebrühe ablöschen, so das das Gemüse knapp bedeckt ist und alles bei mittlerer Hitze für etwa 30 Minuten köcheln lassen. 

Für das Topping den Apfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und würfeln. Die Zwiebel abziehen und würfeln. Bacon in Streifen schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Bacon darin gut anbraten. Anschließend die Zwiebel- und Apfelwürfel hinzugeben und mitbraten.

Wenn Kürbis und Kartoffeln weich gegart sind, mit einem Pürierstab pürieren. Wenn euch die Suppe zu dickflüssig ist, gebt noch etwas Brühe dazu. Ich mags lieber dickflüssiger, dann hält auch das Topping besser auf der Oberfläche :)

Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum servieren Suppe in einen tiefen Teller, oder eine Schale geben, 1 TL Schmand einrühren und 1 EL Topping draufgeben. 



Freitag, 29. September 2017

{Rezension + Gewinnspiel} Richtig gute Strudel + Rezept für Marmelade-Strudelrosen

Heute möchte ich euch wieder ein Buch vom "Löwenzahn Verlag" vorstellen: Richtig gute Strudel - Die besten Rezepte zum Selbermachen. Und ein Rezept für Marmelade-Strudelrosen hab ich auch noch für euch im Gepäck.

Und das Beste: Zwei von euch haben die Chance, jeweils 1 Exemplar Richtig gute Strudel zu gewinnen. Dazu aber später mehr.


Richtig gute Strudel
Die besten Rezepte zum Selbermachen



Habt ihr einen klassischen Strudel schon mal komplett selbst gemacht? Inclusive dem Teig? Für viele erscheint die Herstellung des Teiges wahrscheinlich kompliziert und schwierig, da der perfekte Strudelteig hauchdünn und ohne Löcher sein sollt.
Dass die Herstellung jedoch gar nicht so schwer ist und dass ein Loch im Teig auch keine Katastrophe ist, das zeigt uns die Autorin Eva Maria Lipp in diesem Buch.

Sie hat dafür über 90 verschiedene Rezepte zusammengetragen und gibt darin ihr Wissen über die Strudel-Zubereitung weiter. Neben den klassischen Rezepten für Apfel- und Topfenstrudel findet man gebackene oder gekochte, pikante oder süße, für die Suppe, als herzhafter Hauptgang, raffinierte Beilage oder feines Dessert.


Die Strudel-Rezepte sind gegliedert in:
  • Beliebte Suppenstrudel
  • Wunderbare Hauptspeisenstrudel
  • Herzhafte Beilagenstrudel
  • Süß gestrudelt
  • Kleine Strudelgerichte aus Restteig

Außerdem findet man darin auch Rezepte für warme und kalte, süße und herzhafte Soßen, die perfekt zum Strudel passen und allerhand Tipps und Tricks, sowie Problembereiche bei der Zubereitung mit Verbesserungsvorschläge. 

Der Hauptteil beginnt mit den Grundrezepten der Strudelteige: Gezogener Srudelteig für gebackene Strudel, Gezogener Strudelteig für gekochte Strudel, Erdäpfelteig, Topfenteig, Mürbteig, Mürber Germteig, Germteig. 
Auf diesen Grundrezepten baut der Größte Teil der Rezepte im Innenteil des Buches auf. 


Rezeptbeispiele

Zwiebel-Grammelstrudel
Saiblingstrudel mit Spinat und Mozzarella
Topfen-Bröselstrudel
Saftiger Milchreisstrudel
Heimische Frühlingsrollen



Kurz und knapp:
Richtig gute Strudel - Die besten Rezepte zum Selbermachen
von Eva Maria Lipp
erschienen 2017 im Löwenzahn Verlag
Hardcover
200 Seiten
ISBN 978-3-7066-2615-6


Ich habe mich entschieden, einen "Strudel" mit Germteig nachzumachen. Meine Wahl fiel auf die Marmelade-Strudelrosen. Sie waren relativ schnell zubereitet und der Teig war schön saftig. 


Marmelade-Strudelrosen
(Rezept aus "Richtig gute Strudel")




Zutaten:
  • 60 g Butter
  • 250 ml Milch
  • etwas Salz
  • 60 g Zucker
  • 2 Eidotter
  • 20 g Germ
  • 500 g Mehl

  • 300 g Marmelade nach Wunsch (Bei mir: Kirschmarmelade)

1. Für den Germteig die Butter in einem Kochtopf zerlassen. Die Milch, Salz und Zucker dazugeben und gut verrühren, damit sich die Kristalle auflösen. Dann die Eidotter dazugeben und gleichmäßig verrühren. Schlussendlich die Germ einbröseln und ebenso auflösen.

2. Mehl in eine Schüssel geben und mit der vorbereiteten Flüssigkeit zu einem geschmeidigen Germteig kneten (Da der Teig bei mir etwas klebrig war, musste noch etwas Mehl dazu). Diesen zugedeckt bis zum doppelten Volumen aufgehen lassen (Dauerte bei mir etwa 1,5 Stunden)

3. Teig danach zu einem Rechteck in der Größe von 50 mal 50 cm ausrollen. Die ganze Fläche gleichmäßig mit Marmelade bestreichen. Eng zu einem Strudel einrollen.

4. Mit einem scharfen Messer in 15 gleich große Stücke (bei mir waren es 11 Stücke) schneiden.

5. Eine Tortenform mit Butter ausfetten. Die Strudelrosen von der Mitte beginnend mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Strudelrosen nochmals 15 Minuten aufgehen lassen und dann im vorgeheitzen Backrohr bei 160°C 35 bis 40 Minuten goldbraun backen. Im Ganzen zu Tisch bringen und Rosen dann herunterbrechen. 



Und nun wollt ihr bestimmt wissen, wie ihr eine der zwei Exemplare "Richtig gute Strudel" gewinnen könnt, oder?

Hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Post, warum genau ihr ein Buch gewinnen solltet. Schreibt eure E-Mail dazu, damit ich euch im Falle eines Gewinnes direkt kontaktieren kann. 

Gerne könnt ihr auch meine Posts auf Facebook oder Instagram kommentieren, liken und teilen. Das ist aber kein Muss, um am Gewinnspiel teilzunehmen. 

Das Gewinnspiel startet jetzt und endet am 12.10.2017 um 20.00 Uhr. Anschließend werde ich die zwei Gewinner auslosen und per E-Mail kontaktieren. 


Teilnahmebedingungen: Teilnahme für Personen ab 18 Jahren mit Postadresse in Deutschland. Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden, es besteht auch kein Anspruch darauf. Das Gewinnspiel steht unter keinster Weise in Verbindung mit Facebook oder Instagram.  



Mittwoch, 13. September 2017

{Rezept} No-Knead Cheddar-Tomaten-Knoblauch-Brot | Synchronbacken #20

Endlich hab ichs geschafft, auch mal beim Synchronbacken mitzumachen. Organisiert wird das ganze von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von from Snuggs Kitchen

Synchronbacken ist eine tolle Aktion, bei der es darum geht, gemeinsam am gleichen Tag zu backen. Es gibt ein Grundrezept, das von allen gebacken wird. Alle Teilnehmer posten ihren aktuellen Stand auf den Social Media Kanälen (ich via Instagram). So kann man immer wieder schauen, wie weit die anderen sind, und sich auch untereinander austauschen. 



Schon öfters hab ich mir vorgenommen, mal mitzumachen, doch entweder hatte ich keine Zeit, oder ich habs verpasst. Letzten Sonntag war es wieder soweit und das Synchronbacken ging in die 20. Runde. Als Grundrezept wurde das No-Knead Cheddar, Tomato and Garlic Bread von King Arthur Flour vorgegeben. Die Zutaten durften ausgewechselt werden, einzige Vorgabe war, dass es ein herzhaftes Brot bleibt. 

Ich habe nur wenig am Rezept verändert, schaut aber unbedingt auch bei den anderen Teilnehmern vorbei und schaut, was sie daraus gemacht haben (Liste findet ihr unten).

Und hier kommt nun meine Version des No-Knead Cheddar-Tomaten-Knoblauch-Brot. 


Den Teig habe ich am Samstag angesetzt und über Nacht gehen lassen, da die Gehzeit 8 Stunden beträgt. Die einzelnen Schritte könnt ihr übrigens auf meinem Instagram-Account sehen :)


Zutaten für eine 30er Kastenform


Für den Teig:
  • 360 g Dinkelmehl Typ 630
  • 165 g Roggenvollkornmehl
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1,5 TL Salz
  • 35 g Olivenöl
  • 320 g lauwarmes Wasser

Für die Füllung:
  • 60 g halbgetrocknete Tomaten (oder in Öl eingelegte Tomaten)
  • 4 mittelgroße Knoblauchzehen
  • 80 g Cheddar Käse

Für das Topping:
  • 1 Fleischtomate 
  • 20 g Cheddar Käse

Für den Teig gebt alle Zutaten in eine große Schüssel und verrührt sie mit dem Knethaken der Küchenmaschine auf kleiner Stufe für ca. 2 Minuten. Es sollte ein leicht klebriger aber elastischer Teig entstehen. Ihr könnt den Teig auch mit den Händen kneten, dann dauert es etwa 4 Minuten.

Den fertig gekneteten Teig nun abgedeckt für mindestens 8 Stunden gehen lassen. Meiner ging über Nacht, für etwa 9 Stunden. 

Nach der Gehzeit den Teig auf die leicht geölte Arbeitsfläche, oder auf ein Backpapier geben. Mit geölten Fingern zu einen Rechteck ausziehen, ca. 30x35 cm groß.

Für die Füllung die Tomaten in Streifen schneiden und den Cheddar Käse reiben. Die Knoblauchzehen pressen. oder klein schneiden. Alles gleichmäßig auf dem Teig verteilen und von der langen Seite her aufrollen.

Eine 30er Kastenform gut ölen und mit Mehl ausstäuben (oder mit Backpapier auslegen). Die Teigrolle mit dem Ende nach unten in die Form geben, mit Alufolie abdecken und für weitere 2 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte sich nach dem Gehen verdoppelt haben.

Den Ofen auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für das Topping die Tomate halbieren und in Scheiben schneiden. Auf dem Teigling verteilen. Form wieder mit Alufolie (am besten innen leicht geölt, damit sie dann nicht am Teig kleben bleibt) bedecken und in den Ofen schieben. 

Nach 40 Minuten Backzeit die Alufolie entfernen, mit etwas geriebenen Cheddar bestreuen und für weitere 15-20 Minuten fertig backen.

Brot aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten ruhen lassen. Anschließend aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.



Ich freue mich schon auf das nächste Mal, vielleicht schaffe ich es wieder mitzumachen. Vielen Dank an Zorra und Sandra für die Organisation :)

Und hier noch alle Teilnehmer der Aktion Synchronbacken #20:

Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Sandra von From Snuggs Kitchen
Tanja von Tana's "Süß und Herzhaft"
Julia von baking julia
Ingrid von auchwas
Diana von Kochen mit Diana
Christina von The Apricot Lady
Denise von kitchwitch.ch
Dagmar von Dagmar's brotecke
Birgit D von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus und Garten
Jutta von Jutt-ah
Britta von Brittas Kochbuch
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Simone von zimtkringel
Katrin Mämpel von Summsis Hobbyküche
Tamara von Cakes, Cookies and more



Sonntag, 3. September 2017

{Rezept} Heidelbeer Streuselkuchen mit Biskuitteig

Auch wenn die Heidelbeer-Zeit schon wieder so ziemlich vorbei ist, muss ich euch unbedingt noch dieses Rezept für einen Heidelbeer Streuselkuchen mit Biskuitteig zeigen! Ich liebe Biskuitteig und Streusel - und beides in Kombination, zusammen mit selbst gepflückten Heidelbeeren ist einfach ein Traum.



Noch dazu ist der Kuchen relativ schnell zubereitet und schmeckt lauwarm, mit einem Klecks geschlagene Sahne drauf, am besten.



Zutaten für 1 Blech


Für die Streusel
  • 400 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 200 g Butter


Für den Biskuit-Teig

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver

  • 400 g Heidelbeeren




Bereitet zuerst die Streusel zu. Dafür die Butter zerlassen, Mehl und Zucker hinzugeben und alles schön verkneten, anschließend den Teig zerbröseln, dass Streusel entstehen. Am besten funktioniert dies übrigens mit den Knethaken eines Handrührgerätes ;)

Für den Biskuitteig die Eier zusammen mit dem Zucker einige Minuten schaumig schlagen, bis der Teig fast weiß ist. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, zur Ei-Zucker-Masse sieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben.

Ein tiefes Backblech mit Backpapier belegen. Optional einen Backrahmen verwenden (aber nicht zwingend notwendig). 

Den Biskuit-Teig vorsichtig aufs Blech gießen. Die gewaschenen Heidelbeeren darauf gleichmäßig verteilen. Zum Schluss kommen die Streusel aufs Blech.

Den Kuchen in den Ofen schieben und bei 180°C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen, bis die Streusel schön goldbraun sind.

Wer will, siebt vor dem servieren noch Puderzucker darüber.


Sonntag, 6. August 2017

{Rezept + Werbung} Zespri - on Tour! Quark-Limetten-Mousse mit Kiwigrütze

*Dieser Beitrag enthält Werbung

Kiwis landen immer wieder in meinem Einkaufskorb, besonders im Sommer. Sie schmecken erfrischend-spritzig und passen super zum Frühstück im Müsli, im Smoothie oder Saft, als Nachspeise, oder einfach als kleiner Snack zwischendurch. 

Aber Kiwis schmecken nicht nur lecker, sie sind auch noch sehr gesund. Sie ist übrigens die nährstoffreichste Frucht unter den beliebtesten Obstsorten und enthält soviel Vitamin C, dass eine Kiwi sogar den Tagesbedarf davon eines Erwachsenen deckt. Außerdem fördert sie auf natürliche Weise die Verdauung (wegen vielen Ballaststoffen) und ist reich an Antioxidantien und Mineralstoffen. Ein richtiges Superfood also!



Besonders toll finde ich, dass Zespri* großen Wert auf Nachhaltigkeit und Innovation legt. Beispielsweise stammt das gesamte Wasser, das auf den neuseeländischen Kiwi-Plantagen benutzt wird, von natürlich aufgefüllten Wasservorräten. 
Zespri Green Kiwis* werden erst geerntet, wenn sie perfekt gereift sind. Dann sind sie noch fest und säuerlich im Geschmack. Ich mag sie aber lieber, wenn sie schon süßer sind und eine weichere Konsistenz haben. Daher lasse ich sie einfach noch ein paar Tage bei Zimmertemperatur liegen, so sind sie dann für mich perfekt. Zespri Kiwis* können aber auch ohne Probleme für etwa zwei Wochen im Kühlschrank gelagert werden.



Haltet also in Zukunft eure Augen auf beim Kiwi-Kauf ;) Es lohnt sich wirklich, speziell nach Zespri Kiwis* zu suchen. Bei uns sind sie in fast jedem Supermarkt und sogar im Discounter erhältlich, was ich persönlich super finde.
Wenn ihr noch mehr über die Zespri Kiwis* wissen möchtet, schaut doch mal auf der Homepage von Zespri Kiwifruit* vorbei ;)

Ich habe mir für euch auch noch ein Rezept ausgedacht, in dem die Zespri Green Kiwi* super zur Geltung kommt. Entstanden ist eine erfrischende Kiwigrütze auf einer Quark-Limetten-Mousse. Es eignet sich super als Dessert und wenn ihr sie wie ich schief in ein Glas schichtet, werden eure Gäste staunen. Habt ihr vor, das Mousse mitzunehmen, beispielsweise zum picknicken, oder in die Arbeit, schichtet sie gleich in ein verschließbares Gefäß. 




Zutaten für 4 - 5 Gläser

Für die Quark-Limetten-Mousse:

  • 4 Blätter Gelatine
  • 500 g Magerquark
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Bio-Limette
  • 200 ml Schlagsahne

Für die Kiwigrütze:
  • 5 Zespri Green Kiwis*
  • Saft von 1 Limette
  • 3 geh. TL Speisestärke
  • 4 geh. TL Puderzucker

Außerdem zum Garnieren (optional):
  • 1 Zespri Green Kiwi*
  • 4 - 5 Stängel Minze


Um die Quark-Mousse schief ins Glas zu bekommen, müssen zuerst die Gläser zubereitet werden. Dazu nehmt euch ein beliebiges größeres Gefäß und knüllt etwas Zeitungspapier zusammen. Gebt es so in euer Gefäß, damit die Gläser darin einen stabilen Stand in "Schräglage" haben. 
Schält eine Kiwi und schneidet sie in dünne Scheiben. In jedes Glas kommt nun eine Scheibe Kiwi auf die untere Seite.



Für die Zubereitung der Quark-Mousse weicht die Gelatine Blätter erst in einem kleinen Gefäß mit kaltem Wasser auf. 
In der Zwischenzeit die Limette heiß abwaschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. 
Quark und Puderzucker zusammen mit der Limettenschale in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer cremig rühren.

Den Limettensaft etwas erwärmen (geht super in einer Tasse in der Mikrowelle) und die gut ausgedrückte Gelatine unter rühren darin auflösen. Zur Quarkmasse geben und gut unterrühren. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Die Masse in die vorbereiteten Gläser geben und die Oberfläche glatt streichen. In den Kühlschrank stellen, bis die Kiwigrütze zubereitet und abgekühlt ist.



Für die Kiwigrütze zuerst die Kiwis schälen und anschließend in kleine Würfel schneiden. Die Kiwiwürfel in einen Topf geben und mit ganz wenig Wasser zum kochen bringen. 
Die Stärke in 4 EL kaltes Wasser rühren und zusammen mit Puderzucker zu den Kiwis geben. Wer es süßer mag, gibt noch mehr Puderzucker dazu.

Alles nochmal aufkochen und für etwa 3 Minuten köcheln lassen. Die Kiwigrütze sollte nun abgekühlt werden, bis sie nur noch lauwarm ist. 

Die Gläser aus dem Gefäß nehmen und hinstellen. Die Grütze nun auf die Quarkmousse schichten. 
Alles nochmal für mindestens 30 Minuten, aber gerne auch über Nacht kaltstellen.

Vor dem Servieren noch mit einem Minz-Zweig garnieren. 





Mittwoch, 26. Juli 2017

{Rezept} ideale Grillbeilage: Focaccia mit Rosmarin und Tomaten

Vor Kurzem habe ich das erste mal eine Focaccia mit Rosmarin und Tomaten selbstgemacht. Das ist einfacher, als gedacht! Focaccia eignet sich perfekt als Beilage zum Grillen. Aber auch zu einem Glas guten Wein, zum Tunken in Olivenöl, oder einfach pur. Am allerbesten schmeckt es noch lauwarm, es ist außen knusprig und innen schön weich, saftig und fluffig
Ich empfehle euch, es am gleichen Tag zu backen, wenn ihr es essen wollt. Am nächsten Tag ist es nämlich je nach Lagerung nicht mehr ganz so saftig. 



Der Teig ist relativ flüssig, weshalb ihr unbedingt eine dichte Form benötigt. Ich habe eine kleine, beschichtete Auflaufform (26x20 cm) benutzt. HIER* ist eine ähnliche mit den gleichen Maßen, aber aus Silikon. 

Die angegebene Menge reicht für etwa 8 kleine Stücke. Seid ihr mehr als 4 Personen, würde ich euch empfehlen, die doppelte Menge zuzubereiten. ;)
Ich habe eigentlich immer Dinkelmehl Type 630 daheim, was ich grundsätzlich zum Backen von Kuchen, Brot und Co. benutze. Es kann wie Weizenmehl Type 1050 verwendet werden und das Ergebnis ist mindestens genauso gut. :)



Zutaten für 8 kleine Stücke:

  • 225 g Weizenmehl Type 1050 (oder Dinkelmehl, Type 630)
  • 225 g lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Pck Trockenhefe
  • 4 Cocktailtomaten
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • etwas Olivenöl
  • etwas Salz

Für den Teig gebt Mehl, Wasser, Zucker, Salz und Hefe in eine große Schüssel und mit dem Handmixer, oder in der Küchenmaschine zu einen glatten Teig verrühren. 2 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Form mit etwas Olivenöl einfetten. Den Teig vorsichtig in die gefettete Form gießen. Der Teig sollte nicht mehr umgerührt werden, da die Luftblasen so gut es geht drin bleiben sollen. Nochmal abdecken und für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Rosmarin ebenfalls waschen, trocken tupfen und klein zupfen.

Backofen auf 200°C  Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Teig nun mit Tomatenscheiben und Rosmarinnadeln belegen. Anschließend mit etwas Olivenöl beträufeln und etwas Salz bestreuen. 



In den Ofen schieben und für ca. 25 - 30 Minuten goldgelb backen. 

Nach der Backzeit die Focaccia aus der Form auf ein Kuchengitter zum Auskühlen geben. Etwas auskühlen lassen und lauwarm genießen.



Statt Tomaten und Rosmarin könnt ihr natürlich alle beliebigen Zutaten nehmen. Sehr gut vorstellen kann ich mir auch Oliven, getrocknete Tomaten, Peperoni, Thymian und Oregano.


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Sonntag, 25. Juni 2017

{Rezension} Super Foods - einfach & regional

Superfoods sind im Moment total im Trend. Sie haben einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen wie Farb- oder Bitterstoffen und sind meist Energiearm. Dass es aber auch ohne Chiasamen, Acai- und Goji-Beeren geht, das will uns die Autorin Andrea Ficala mit ihrem Buch "Super Foods - einfach & regional" beweisen.

Super Foods - einfach & regional


"Dieses Buch rückt großartige, heimische Lebensmittel ins Rampenlicht, die durch ihre hohe Konzentration an gesunden Nährstoffen und ihren wunderbaren Geschmack glänzen. Beeren, Leinsamen, bunte Gemüsesorten und Kräuter - sie alle sind vitaminreiches Powerfood, das keine langen Transportwege hinter sich hat, sondern natürlich, frisch und leicht ist und Körper und Seele mit guter Energie versorgt.
Saisonale, vegetarische Rezepte, die mit wenigen Zutaten maximalen Genuss bieten - ganz nach den Prinzipien des Clean Eating: Smoothies und Müsli-Bowls zum Frühstück, leichte Salate und vollwertige Hauptspeisen, gesunde Snacks und köstliche Desserts zum rundum Wohlfühlen."


Bevor es mit den Rezepten losgeht, gibt es eine 40-seitige Einleitung mit einiges an Hintergrundwissen zu heimischen Superfoods, die aus 8 verschiedenen Kapiteln besteht:

  • Das Gute liegt so nah Hier möchte die Autorin uns dazu anregen, uns mehr auf die Lebensmittel vor unserer Türe zu achten. Sie sind oft viel spannender und abwechslungsreicher, als wir denken.
  • Über meine Rezepte Andrea Ficala war es wichtig, dass alle Rezepte in diesem Buch einfach umsetzbar und alltagstauglich sind. Außerdem sind sie für Kochanfänger geeignet, sollen aber auch Kocherfahrenen neue Ideen und Inspiration liefern.
  • Was ist Superfood Hier wird erklärt, was Superfoods überhaupt sind, was Superfood kann und wie es mit der Nachhaltigkeit aussieht.
  • Regional, saisonal und bio Das perfekte Trio: Da diese Begriffe oft unterschiedlich definiert werden, erklärt die Autorin, was das für sie und dieses Buch bedeutet.
  • Superfoods im Vergleich Hier werden Leinsamen vs. Chiasamen und Acai- und Goji-Beeren vs. heimische Alternativen gegenüber gestellt und miteinander verglichen. Dieses Kapitel finde ich persönlich sehr spannend, da hier veranschaulicht wird, dass unsere heimischen Superfoods genauso viel, wie ihre exotischen Verwandten können.
  • 10 einfache Regeln für eine gesunde Ernährung

  • Wissenswertes In diesem Kapitel erfahren wir etwas über Lebensmittel mit Lactose und Gluten und über "Das Märchen vom totgekochten Gemüse"

  • Regionale Superfoods Hier werden uns auf 14 Doppelseiten die Superfoods unserer Region vorgestellt. Diese sind unterteilt in: Beeren/Obst, Eier, fermentierte Lebensmittel, Gemüse, Korbblütler mit Bitterstoffen, Doldenblütler mit hoher Nährstoffdichte, Getreide & Pseudocerealien, Hülsenfrüchtler, Kräuter, Nüsse & Samen und Wertvolle Pflanzenöle. Ergänzt werden die wissenswerte Details mit tollen Illustrationen. 

Ihr merkt schon: In diesem Buch geht es nicht nur um leckere und gesunde Rezepte, sondern auch um deren Hintergrund, was ich persönlich super finde. Wenn man nebenbei noch etwas über die Zutaten lernt, macht das Schmökern gleich doppelt Spaß :)

Super Foods - einfach & regional - © Sonja Priller


Rezepte

Die Rezepte sind in die vier Jahreszeiten und jeweils in Frühstück, Hauptspeisen, Snacks und Süßes gegliedert. Die meisten Rezepte umfasst die Kategorie Hauptspeisen.


Rezeptbeispiele:

Karotten-Sauermilch-Smoothie
Sommerlicher Bohnenburger mit cremig-leichtem Coleslawsalat
Naanbrot mit Grünkohl-Dip
Saftiger Gewürzkuchen im Glas


Die Rezepte selbst sind übersichtlich gestaltet, die Zutaten sind auf den ersten Blick ersichtlich und die Beschreibung ist einfach und flüssig zu lesen.
Die meisten Rezepte beinhalten ein kleines Info-Kästchen "Besondere Inhaltsstoffe und ihre Wirkung" und einen, oder auch mehrere Tipps zur Umsetzung oder Abwandlung. Die meisten benötigten Zutaten sind überall zu bekommen, einige wenige spezielle findet man im Bio-Laden. 

Alle Rezepte sind vegetarisch und zu jedem gibt es ein tolles Bild, was gleich Lust aufs Nachkochen und -backen macht. Besonders toll finde ich die Gliederung nach den Jahreszeiten, da man so gleich auf den ersten Blick sieht, welche Zutaten gerade Saison haben. So kann man gesunde Lebensmittel super in den Alltag integrieren.

Da der Löwenzahn-Verlag aus Österreich stammt, wurden in diesem Buch auch österreichische Zutaten verwendet, die in Deutschland anders heißen (z.B. Paradeiser, Karfiol, Topfen). Dafür wurden einige dieser Zutaten auf einer der letzten Seiten ins Deutsche übersetzt. Für mich nicht unbedingt ein Muss, da ich das meiste schon kannte, aber auf jeden Fall ein niedliches Detail und für einige Leute bestimmt hilfreich.

Super Foods - einfach & regional - © Sonja Priller


Fazit
Super Foods - einfach & regional richtet sich an alle, die sich bewusst, saisonal und regional ernähren möchten. Die Rezepte sind alle vegetarisch und einfach nachzumachen. 


Kurz und knapp:
Super Foods - einfach & Regional
von Andrea Ficala
erschienen 2017 im Löwenzahn Verlag
Hardcover mit Schutzumschlag
240 Seiten

ISBN 978-3-7066-2610-1



Hier könnt ihr das Buch direkt bei Amazon bestellen*




Das Rezensionsexemplar wurde mit kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

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Sonntag, 21. Mai 2017

{Rezept} Schoko-Avocado-Törtchen | gesund und vegan

Habt ihr schon mal von gesunden Schoko-Törtchen gehört? Nein? Dann wird euch dieses Rezept für gesunde Schoko-Avocado-Törtchen garantiert interessieren ;) Sie sind vegan, enthalten kein Getreidemehl und keinen Zucker. Statt dessen Mandeln, Cashewkerne, Datteln, Avocado, Agavensirup und Kokosmilch.



Vielleicht könnt ihr euch das mit der Avocado gar nicht so richtig vorstellen. Das konnte ich Anfangs auch nicht! Aber ich kann euch beruhigen - die Avocado schmeckt man am Ende gar nicht mehr raus. Sie ist eigentlich hauptsächlich da, um eine schöne und cremige Konsistenz zu bekommen. 



Außerdem hab ich noch eine kleine Neuerung hier auf meinem Blog für euch :) Ab jetzt gibt's alle kommenden Rezepte auch als pdf Datei, damit ihr das Rezept ganz praktisch gleich ausdrucken, oder abspeichern könnt. Je nachdem, wie ich es schaffe gibt es auch nach und nach meine älteren Rezepte auf pdf. 




Zutaten für 4 Törtchen

Für den Boden:
65 g Mandeln
2 Datteln, entsteint
1 TL ungesüßtes Kakaopulver
1 TL Agavensirup
1 TL Kokosöl

Für die „Füllung“:
35 g Cashewkerne (über Nacht in Wasser eingeweicht)
100 g Kokosmilch
½ reife Avocado
3 EL ungesüßtes Kakaopulver
3 EL Agavensirup

Himbeeren zum garnieren

Außerdem:




Zubereitung

Mandeln in einem Mixer grob zerkleinern. Die restlichen Zutaten für den Boden zugeben und fein mixen, bis ein klebriger Teig entsteht.

Die Innenseiten der Speiseringe mit etwas Kokosöl bestreichen, damit sich die Törtchen anschließend besser lösen lassen. Ringe auf Teller stellen.

Die Boden-Masse auf die 4 Ringe aufteilen und gut und gleichmäßig fest andrücken.

Die Cashewkerne aus dem Wasser nehmen und kurz mit frischem Wasser abspülen. Zusammen mit den restlichen Zutaten für die Füllung in den Mixer geben und solange mixen, bis eine glatte Masse entsteht

Die Füllung ebenfalls in den 4 Ringen verteilen und glatt streichen. Mindestens 4 Stunden kalt stellen (klappt auch super über Nacht).


Vor dem Servieren die Speiseringe entfernen und die Törtchen mit Himbeeren garnieren






Statt den Himbeeren könnt ihr auch alle beliebigen Beeren nehmen. Ihr könnt die Törtchen aber auch mit Kokosraspeln oder Kakaopulver bestäuben.
Das Einweichen der Cashewkerne über Nacht ist übrigens sehr wichtig, da sie dadurch die richtige Konsistenz bekommen und so die Füllung nicht vom Boden läuft. 


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